S-Modus: Ganz einfach sicher

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Ab 25. Mai 2018 müssen elektronische Geräte von Haus aus verbraucher- und datenschutzfreundlich sein. Das schreibt die europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) vor. Mit dem S-Modus von Microsoft ist der Schutz eurer Devices ein Kinderspiel.

Datenschutz ist derzeit in aller Munde – auch dank der neuen europäischen Datenschutzgrundverordnung. Das Ziel: Weniger erfahrenen Nutzern helfen, ihre Daten besser schützen zu können. Ein wichtiger Baustein hierfür ist das Prinzip „Privacy by default“. Dadurch sollen Geräte schon beim Kauf so eingestellt sein, dass der Nutzer maximalen Datenschutz genießt.

S-Modus und die DSGVO

datenschutzkonforme Microsoft Cloud, MS Cloud

Optimaler Datenschutz und IT-Sicherheit – genau das bietet euch der neue S-Modus nun als eine Art „Sicherheitsmodus“ für alle gängigen Editionen von Home, Pro, Enterprise und Education. Mit ihm verwandelt ihr eure Devices in ein sicheres, DSGVO-konformes und gleichzeitig flinkes „Fort Knox“: Bootzeiten sind verkürzt und das System läuft dank der Reduzierung aufs Wesentliche noch stabiler. Hinzu kommt, dass alle Daten automatisch mit der datenschutzkonformen Microsoft Cloud synchronisiert werden. Damit garantiert der S-Modus eine erhöhte Datensicherheit.

Nur geprüfte Ware

Im S-Modus könnt ihr ausschließlich Apps aus dem Microsoft App Store installieren. Die App-Store-Pflicht erschwert es enorm, möglicherweise schädliche Software von Drittherstellern zu installieren und erhöht somit euren Schutz vor Datendiebstahl. Die im Microsoft-Store erhältlichen Apps unterliegen strengen Anforderungen, was Sicherheit und Umgang mit persönlichen Daten angeht – ganz im Sinne der Datenschutzgrundverordnung. Apps oder Updates, die dieser Prüfung nicht standhalten, landen gar nicht erst im Store – und damit auch nicht auf euren Rechnern.

Ebenfalls ein guter Schutz vor versehentlichem Datenverlust: Administrative Werkzeuge wie die Eingabeaufforderung, PowerShell oder der Registry-Editor sind im S-Modus blockiert.

Sicher surfen im S-Modus

Fast 70 Prozent aller Virenangriffe zielen auf Windows-Betriebssysteme. Das häufigste Einfallstor ist Phishing, also der Versuch, über gefälschte Webseiten, E-Mails oder Kurznachrichten an eure persönliche Daten zu kommen. Der Microsoft Edge-Browser ist Sieger beim Schutz vor Phishing-Attacken. Zudem bringt euch der S-Modus zusätzliche Sicherheit

beim Gebrauch von Edge: Versucht ein Nutzer, eine ihm bekannte Phishing-Seite zu öffnen, erscheint dank der Funktion „SmartScreen“ eine Warnmeldung und das Laden der Seite wird verhindert. Die Trefferquoten lagen bei einem Test von NSS Labs , einer Sicherheitsberatung aus Texas, zwischen 94,4 und 99,6 Prozent. Zum Vergleich: Chrome brachte es auf 77,8 bis 93,1 Prozent, Firefox lediglich auf Werte zwischen 58,5 und 75,1 Prozent.

Windows 10 S-Modus, Windows Defender Antivirus, Smartscreen

Mit dem Windows Defender Antivirus bietet Euch der S-Modus eines der leistungsfähigsten Antiviren-Programme am Markt: Im jährlichen Antivirenprogramm-Test von AV-Test, einem führenden Institut für IT-Sicherheit, liegt der Windows Defender bei der Erkennung und beim Schutz vor Viren auf Augenhöhe mit den Kaufprogramm-Testsiegern. Der Windows Defender erreichte in Sachen Schutzfunktionen den Maximalwert von 6,0 Punkten und verlangsamt bei der Virenprüfung den Zugriff auf populäre Websites um leidglich sechs Prozent.

Einmal einstellen, für alle ausrollen

Für Enterprise- und Education-Kunden bietet der S-Modus einen weiteren DSGVO-relevanten Vorteil, der außerdem Zeit und bares Geld spart: Mit dem Mobile Device Management (MDM) ist es möglich, alle mobilen Geräte von zentraler Stelle zu bespielen. So kann beispielsweise der IT-Beauftragte einer Schule mit nur wenigen Mausklicks die Geräte einer gesamten Klasse mit den benötigten Settings und Apps aus dem Microsoft-Store bespielen. Für Prüfungen kann er außerdem zentral steuern, welche Apps zugelassen sind und welche nicht.

Windows 10 S, Zugriffsrechte

Ferner lassen sich Zugriffsrechte sehr granular einstellen, etwa abhängig davon, welcher Benutzer sich einloggt, an welchem Standort er sich aufhält oder wie der Gerätezustand ist. Ebenso lassen sich bei einem Roll-Out auch Standardrechte vergeben, etwa ob ein Benutzer Dateien ausdrucken, kopieren oder speichern darf.

S-Modus wird aktiviert

In naher Zukunft werden Gerätehersteller immer mehr ihrer Devices teilweise standardgemäß mit aktiviertem S-Modus ab Windows 10 April 2018 Update ausliefern. Sollten sich Nutzer dazu entscheiden, dass sie den S-Modus verlassen möchten, ist dies mit wenigen Klicks und ohne Neustart des Systems möglich. Da der Wechsel kostenlos ist, haben die Nutzer keinen Nachteil und bekommen durch den S Modus einen zusätzlichen und kostenlosen Mehrwert.

Ihr könnt den S-Modus in den Windows Insider Previews natürlich jetzt schon genießen – alle anderen müssen sich auf das Versionsupdate 1803 gedulden.